[Tipps für die externe Nachfolge:
Tipps für die externe Nachfolge
Eine externe Nachfolgerin bzw. ein externer Nachfolger muss sich der Unternehmer-Familie erst beweisen und sich seine Autorität ihr und der Belegschaft gegenüber erst erarbeiten, vor allem dann, wenn Familienmitglieder noch im Unternehmen arbeiten.
Sollte der Alt-Eigentümer eigene Kinder haben, die die Nachfolge jedoch nicht angetreten haben, so kann das Auswirkungen auf den familienfremden Nachfolger haben. Dieser sollte sich deshalb darauf einstellen, dass er möglicherweise zur Projektionsfläche von Gefühlen, Vorstellungen und Erwartungen wird, die eigentlich den Kindern gelten. Mit anderen Worten: der Seniorchef wird Themen, die eigentlich in seine Familie gehören, unbewusst auf die Nachfolgerin bzw. den Nachfolger übertragen.
Wer als Angestellter das Unternehmen seines Chefs übernimmt, tritt in den dafür notwendigen Gesprächen nicht mehr als Angestellter, sondern als gleichberechtigter Geschäftspartner auf. Das heißt, er kann und muss seinem Gegenüber womöglich auch widersprechen. Dies ist kein einfacher Rollenwechsel, auch nicht für den Inhaber. Denn er muss lernen, in seinem bislang weisungsbefugten Angestellten seinen zukünftigen Nachfolger zu sehen und dessen Entscheidungen zu akzeptieren.
Quelle: www.nexxt-change.de
